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In der Gründungsversammlung der Gilde im Juni 1953 wurde die Absicht geäußert, in den verschiedenen Stadtteilen Halterns einzelne Kompanien aufzubauen.

Die 6. Kompanie sollte nach dieser Absprache den Ostteil der Stadt abdecken. Der erste gewählte Hauptmann der 6. Kompanie, Heinrich Schäpers, legte in den Gasthäusern Paul Eltrop in der Mühlenstraße, Pummel Eltrop und Otto Döbber, beide in der Lippstraße, Listen aus, in die sich am Schützenwesen interessierte Bürger eintragen konnten. Von den 35 Mitgliedern aus diesen Anfängen gehört heute noch ein Kamerad der 6. Kompanie an: Alfred Lohkemper.

Eine typische Blütezeit gab es in der 6. Kompanie nicht, vielmehr wuchs sie kontinuierlich unter den verschiedenen Hauptleuten zur heutigen Stärke von knapp über 240 Mitgliedern an. Im Laufe der Jahre stellte die 6. Kompanie insgesamt achtmal den Schützenkönig und einmal den Schützenkaiser. Viele Kompaniekameraden wurden in Führungspositionen der Schützengilde gewählt.

Der Schießsport nimmt in der Kompanie seit Anbeginn einen hohen Stellenwert ein. Die Schützenkameraden können auf eine Vielzahl von Erfolgen bei Rundenwettkämpfen, Meisterschaften und Pokalschießen zurückblicken.

Regelmäßige Besuche in Halterns Partnerstadt St. Veith, Maiausflüge, Tagestouren u.a. nach Hamburg, Helgoland, Winterberg und zum Biggesee gehören neben der Beteiligung beim Heimatfest und Weihnachtsmarkt zum festen Bestandteil des regen Kompanielebens.

Besonders aktiv wird die Kompanie in der Schützenfestzeit. Die Teilnahme am Schützenfestanblasen, am Ausmarsch und am Grünen Morgen (kompanieinternes Fest, bei dem Beförderungen und Ehrungen ausgesprochen werden) sowie das Schmücken des Kompanielokales anlässlich des Schützenfestes ist für die Kompaniemitglieder selbstverständlich. Traditionell legt die 6. Kompanie in der Schützenfestzeit immer Wert darauf, bei allen Festumzügen ein möglichst einheitliches Bild mit vielen Uniformträgern zu bieten.